Fördermittel für Einbruchschutz für 2016 aufgebraucht

Fördermittel für Einbruchschutz für 2016 aufgebraucht

Alle drei Minuten wird in eine deutsche Wohnung eingebrochen. Die Zahl der Einbrüche insgesamt steigt stetig an. Wer seine eigenen vier Wände effektiver gegen Diebe schützen möchte, kann vom Fördergeld der KfW Gebrauch machen. Über den Zuschuss haben wir bereits im April auf unserem Blog berichtet. Der Fördertopf für Kombianträge Barrierereduzierung und Einbruchschutz 2016 ist zwar bereits aufgebraucht, Anträge können aber weiterhin gestellt werden. Die Auszahlung erfolgt dann 2017. Zudem sind die Einzelmaßnahmen nicht betroffen, sie werden für 2016 weiterhin ausgezahlt. 

Um sich gegen Einbrüche abzusichern, werden von der Polizei werden drei Tipps gegeben:

• Wohnung sichern
• aufmerksam sein
• über 110 die Polizei verständigen

Die Wohnung sicherer zu gestalten, kann jedoch schnell ins Geld gehen. Neue Techniken sichern Türen und Fenster besser ab, sind aber auch teuer. Doch lohnen sich die Investitionen. Bei mehr als 40% der Einbrüche im vergangenen Jahr blieb es bei Versuchen, weil die Einbrecher von der Technik abgeschreckt wurden, oder der Einstieg zu lange dauerte.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Von der KfW gefördert werden die folgenden Maßnahmen:

• Einbruchhemmende Haus- und Wohnungstür sowie adäquate Nachrüstsysteme
• Sicherheitssysteme für Fenster
• einbruchhemmende Gitter und Rollläden
• Einbau von Alarmanlagen
• Türspione und Videoüberwachung

Kleine Überwachungskameras können eine abschreckende Wirkung auf potentielle Einbrecher haben.
Kleine Überwachungskameras können eine abschreckende Wirkung auf potentielle Einbrecher haben.

Was ist drin für Hausbesitzer?

Je nach Höhe der Investition können Zuschüsse von 200 Euro bis 1.500 Euro vergeben werden. Bis zu 6.250 Euro sind möglich, wenn gleichzeitig eine Sanierung für mehr Barrierefreiheit im Haus umgesetzt wird, ein sogenannter Kombiantrag. Auch andere Fördermittel lassen sich mit dem Zuschuss für Maßnahmen gegen Einbrüche kombinieren. Die Förderquote liegt bei 10%. Für 2016 ist der Topf allerdings ausgeschöpft. Anträge können weiterhin direkt online bei der KfW gestellt werden, ausgezahlt wird das Geld dann allerdings erst im nächsten Jahr. Dazu wird die Fördersumme auf mehr als 50 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt. Alle Details der Förderung zum Einbruchschutz gibt es auf der Homepage der KfW.

Ab 2017 soll die Mindestsumme die Hausbesitzer und Wohnungseigentümer in Baumaßnahmen investieren müssen auf 500 Euro gesenkt werden. Bislang liegt sie noch bei 2.000 Euro, so dass es für kleinere Maßnahme keine finanzielle Unterstützung gibt.

 

Bilder:

Pixabay.com © TheDigitalWay (CC0 Public Domain)
Pixabay.com © ElasticComputeFarm (CC0 Public Domain)

2 Comments

  • Thomas

    23. November 2016 at 10:47

    Wenn es um das Thema eigene Sicherheit geht, dann denken immer mehr Menschen darüber nach, etwas dafür zu tun. Ich bin gespannt, ob die KfW auch 2017 eine solche Möglichkeit anbietet.

  • marion

    23. November 2016 at 10:55

    Auch im nächsten Jahr wird es voraussichtlich eine Förderung geben, die Entscheidung fällt Anfang 2017. Sie wird vermtulich wie 2016 auch 10 Mio. Euro umfassen. Weiterführende Infos finden Sie hier. Wir bringen in Kürze einen Beitrag dazu.

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