Förderung für den Hausbau

Förderung für den Hausbau

Wer früher ein Haus baute, bekam die Eigenheimzulage, um sich sein Zuhause zu erschaffen. Doch diese gibt es bereits seit mehreren Jahren nicht mehr. Bedeutet das jetzt, dass ein Haus ganz auf eigene Kosten gebaut werden muss? Nein. Bauherren müssen trotz Abschaffung der Zulage nicht auf Fördermittel verzichten. Vor allem gibt es Förderungen für junge Familien. Die einzige Herausforderung ist die Suche nach dem passenden Förderprogramm, was mit einem höheren Aufwand verbunden ist. Doch mit ein paar Tipps und Tricks stellt auch dies kein Problem dar. Im folgenden Bericht lesen Sie Näheres zur Förderung für den Hausbau besonders für Familien.

Förderung für Familien

Das Geld ist knapp und doch wünschen sich Familien häufig ein Eigenheim. Für Familien gibt es daher viele Fördermöglichkeiten.

Zum einen gibt es den Wohn-Riester, wobei es sich um die Eigenheimrente handelt. Diese ist ein Bausparplan oder ein Darlehen, das durch staatliche Förderung den Bau oder Umbau des Eigenheims unterstützt. Vorteile sind die staatlichen Zulagen sowie die jährliche Steuerersparnis. Auch können Immobilien mit dem Wohn-Riester abbezahlt beziehungsweise entschuldet werden.

Außerdem gibt es die Förderung durch das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Durch das Bundesamt ist eine Unterstützung mit bis zu 18.000 Euro möglich. Voraussetzung ist jedoch der Einbau und das Nutzen von erneuerbaren Energien im neuen Eigenheim. Ein Beispiel hierfür ist eine Solaranlage. Welche Maßnahmen in welcher Höhe eine Bezuschussung bekommt, lesen Sie auf der Bafa-Internetseite..

Ein neugebautes Haus mit Solaranlage
Das Nutzen von erneuerbaren Energien findet ebenfalls Unterstützung beim Hausbau.

Zum anderen gibt es die Förderung durch das KfW-Wohneigentumsprogramm, wenn Bauherren eine bereits bestehende Immobilie sanieren. Bei dem Programm der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) sind günstige Zinsen für das jeweilige Darlehen möglich. Außerdem sind Finanzierung von bis zu 50.000 Euro für den Umbau möglich.

Förderung für den Hausbau durch die Bundesländer

Wer sich vor dem Hauskauf mit Förderquellen beschäftigt, findet Programme bei den einzelnen Bundesländern. Förderdarlehen gibt es beispielsweise bei der NRW Bank oder der BayernLabo. Verschiedene Programme bieten zinsgünstige Darlehen und unterstützen ebenfalls einkommensschwache Familien.

Förderung für den Hausbau durch die Städte, Gemeinden und Kommunen

Wer sich über die Region für das Eigenheim im Klaren ist, kann sich mit Programmen der hiesigen Städte und Gemeinden informieren. Dies ist jedoch mit einem großen Aufwand für die Suche verbunden. Hilfe bietet hierfür die Aktion pro Eigenheim, die verschiedene Förderprogramme auflistet.

Förderung für den Hausbau durch Kirchen

Kirchen sind vielleicht die letzte Station, an die Familien bei der Förderung für das Eigenheim denken. Doch auch im Gotteshäusern stehen Fördermittel zur Verfügung. Es gibt dabei keinen Unterschied zwischen katholischen und evangelischen Kirchen. Beide fördern mit günstigen bis zinslosen Darlehen oder bevorzugen Familien bezüglich der Vergabe des Erbbaurechts.

Auch wenn es zahlreiche Förderquellen für den Hauskauf gibt, kommen Familien nicht am Geld von der Bank vorbei. Trotzdem lassen sich mit einem gewissen Aufwand einige Tausend Euro sparen, welche gut und gerne in die Innenausstattung oder den ersten entspannenden Urlaub nach dem stressigen Bau investiert werden können.

 

pixabay.com © Fotomek (CCO Public Domain)

pixabay.com © e-gabi (CCO Public Domain)

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar